IQ 130 – hochbegabtes Kind

Ist mein Kind besonders clever oder hat es wirklich eine Hochbegabung, auf die entsprechend reagiert werden muss? Diese Frage können Eltern nicht ohne die entsprechende Unterstützung beantworten. Es muss mindestens ein Intelligenztest durchgeführt werden, dessen Ergebnis dann Klarheit bringen wird. Mit einer Hochbegabtenförderung wird es nämlich ernst, wenn der Test einen IQ von über 130 ergibt. Dann kann davon ausgegangen werden, dass eine Hochbegabung vorliegt. Woran erkennt man aber, dass eine entsprechende Diagnostik durchgeführt werden sollte? Kinder sind ja von Natur aus wissbegierig und wollen jeden Tag etwas Neues dazu lernen. Die Grenze ist hier schwer zu ziehen, dabei wäre es immens wichtig, Klarheit zu bekommen, damit als unterstützende Maßnahme mit einer kompetenten Hochbegabtenförderung begonnen werden kann. Hinweise können Beobachtungen sein, die sich auf ein verstärktes Interesse des Kindes für ein bestimmtes Themengebiet beziehen. Außerdem zeigt sich eine Hochbegabung dadurch, dass Zusammenhänge besser und schneller erfasst werden, als es bei Gleichaltrigen der Fall ist. Eine Hochbegabung liegt nicht nur dann vor, wenn das Kind auf allen Gebieten weiter ist, als andere Kinder. Sie kann sich auch in einzelnen Bereichen zeigen. Es ist immens wichtig, möglichst frühzeitig mit einer Hochbegabtenförderung zu beginnen, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die kognitiven Veranlagungen des Kindes genutzt werden. Die Förderung ist nämlich auch für die Bildung von Synapsen im kindlichen Gehirn verantwortlich, ohne die eine Hochbegabung zu nichts führen würde. Eltern tun also sehr viel für die Zukunft ihres hochbegabten Kindes, wenn sie dafür sorgen, dass es so früh wie möglich eine kompetente Hochbegabtenförderung erhalten kann.

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