Ein ehrbarer Beruf
Als Bestatter hat man es nicht immer leicht. Immer muss man sich mit Vorurteilen herumschlagen. Keiner will mit einem etwas zu tun haben. Vielleicht liegt das an der Klientel, mit der man arbeitet? Man weiß es nicht. Dennoch ist der Bestatter mit einer der wichtigsten Berufe. Es gibt eben Berufe, mit denen hat man sein ganzes Leben zu tun. Zuerst die Hebamme, diese hilft einem neuen Leben auf die Welt. Jeder schätzt die Arbeit dieser Frauen und Männer, keiner würde sie kritisieren. Stehen sie dem Leben doch am nächsten. Auch die Ärzte würde keiner angreifen. Heilen sie doch das Leben, oder lindern Schmerzen. Doch was ist mit denen, die dafür sorgen, dass ein verblichenes Leben würdevoll behandelt wird? Am liebsten würde man ihnen nicht die Hand geben. Man weiß ja nicht, wo diese zuletzt war. Es bedarf schon einer gewissen Berufung diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Vielleicht liegt es daran, dass es fast nur noch Familienunternehmen gibt auf diesem Markt. Eigentlich ist es schade. Denn man kann sich eben nicht aussuchen, ob man geboren werden möchte oder nicht. Also kann man sich das Ende auch nicht aussuchen. Vor allem deswegen sollte man dieser Berufsgruppe mehr Wertschätzung entgegenbringen. Denn sie tun wirklich was sie können. Allerdings ist man, verständlicherweise, froh wenn man die Bestatter nur einmal im Leben sieht. Es macht bestimmt niemandem Spaß mit diesen Menschen in Kontakt zu treten. Steht doch immer ein trauriges Ereignis voran. Dennoch sollte man sich ein Bestattungsinstitut einmal von innen ansehen. Dann weiß man, auf was man sich einlässt.
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